22. 4.Knapp 400 Zuschauer erlebten in der Konzertkirche Rigmor Gustafsson mit ihrem bestens aufgelegten Trio, das mit typisch schwedischer Coolnis die Bardin begleitete. Sehr balladeske Songs aus eigener Feder präsentierte die schwedische Sängerin mit ihrem bekanntermaßenen Charme, der das Neubrandenburger Publikum in seinen Bann zog.Vorher bedankte sich JazzConnection-Chef Andreas Meenke bei dem Schirmherren, Oberbürgermeister Dr. Paul Krüger, sowie bei allen Sponsoren für die oftmals schon jahrelang währende treue Unterstützung. >>> Mehr dazu auch im Kulturblog Rampenlicht! Fotos: Geert Maciejewski |
Rigmor Gustafsson |
Jonas Östholm |
Eric Harland |
Rigmor Gustafsson & Lars Danielsson |
23. 4. Zum Einklang präsentierte sich die Jugendbigband Neubrandenburg dem Publikum im HKB-Foyer. Die NDR- Bigband brachte zwei Gäste mit, die das Konzert abwechslungsreich gestalteten. "The Hamburg Suite", geschrieben von Gwilym Simcock, der höchstselbst den Pianopart gestaltete, war ein dichtes Werk in klassischer Anlehnung, das dem Ensemble und Solisten Raum für dir Präsentation ihres Könnens ließ. Im zweiten Teil war eine launig drauflos plaudernde Susi Hyldgaard, die auch ihre privaten Probleme dem Publikum nicht vorenthielt, mit ihrer beeindruckenden Stimme die pure Energie - pianospielend, inbrünstig singend, gestikulierend. Die NDR Bigband schlüpfte in verschiedene Rollen: mal Bluesband, mal Swing- oder Ballhausorchester, mal sinfonisch oder rockig. Fotos: Geert Maciejewski |
Jugendbigband Neubrandenburg |
Rolf von Nordenskjöld |
NDR Bigband |
Claus Stötter |
Gwilym Simcock |
Susi Hyldgaard |
Susi Hyldgaard |
Susi Hyldgaard |
24. 4. Nils Wogram´s Root 70 begeisterte im Schauspielhaus mit einem zurückgenommenen, sehr introvertierten Sound, der allerdings gleichsam unheimlich groovte. Swingende Anleihen vom Broadway der 40er-Jahre waren genauso zu hören wie die neuen zupackenden Stücke der Scheibe "Fahrvergnügen". Und die lässige Eleganz des Qauartetts war allemal ein akustisches und visuelles Vergnügen. Anschließend gab´s im Radisson SAS eine gut betanzte After-Show-Party mit den Crazy Hambones, Trikolaus und DJ Grammophon. Fotos: Geert Maciejewski |
Hayden Chisholm & Nils Wogram |
Jochen Rückert |
Nils Wogram |
Hayden Chisholm, Matt Penman, Nils Wogram |
25. 4. / Ein Tag im Zeitraffer Drei Stunden Schlaf, seit morgens um 7 Uhr im BAZ, das ist erstmal nicht lustig! Die Halle erstrahlt im Charme einer 30 Jahre alten Schulsportschönheit (inklusive Geruch!). Der Verein und eine handvoll Getreuer macht sich ans Werk: schwarze Rückwand in Hallenbreite (Höhe 8 Meter) abhängen, Deckendeko in den Netzhimmel zaubern, schon kommt die Brigade Günter Klonau mit der Bühne (12 x 8 Meter), der Klavierlieferant liefert den Flügel, "Hacksound" aus Berlin schiebt zwei Tonnen Technik durchs Portal, Bodo Thomaneck baut ein Frühstücksbuffet für hungrige Jazzvorbereiter. Ab 12 Uhr ist die Halle nicht wiederzuerkennen. Eine riesige Bühne mit zwei sechs Meter hohen Lichttraversen, ein leuchtend weißer Bühnenhintergrund für die Lichteffekte, ein angsteinflößendes riesiges Monitoringmischpult, ein noch monströseres Teil in der Saalmitte, Werbebanner wie bei einem Handballspiel. Nun die Stuhlreihen, dann die Tischreihen, ganz hinten die Stehtische. Jetzt schnell runter zum Boulevard, hier beginnt gleich das NEUWOGES-Konzert. Danach das Kinderprogramm im Latücht. Keine Zeit! Wieder hoch in die BAZ-Halle: der Soundcheck! Schubi hochkonzentriert an den "Knöppen", die den Sound bedeuten. Um 19 Uhr Einlass, die Workshop-Bigbands aus Tschechien und Dänemark legen sich ins Zeug. Ab 20 Uhr spielt "Quintet Jean-Paul". Wow! - eine Musik zum In-Die-Kniee-Gehen: avantgardistisch, perlend, anmutig. Ein begeistertes Publikum fordert zwei Zugaben, die dritte wird nicht zugelassen, der Zeitplan! Umbau, im Foyer wird nach Funk-Musik ausgelassen getanzt. Dann "the felas": neun Eidgenossen ohne Alphörner, dafür mit Afrobeats bis zum Abwinken. Eine Halle kocht, Jung und Alt augenrollend vereint in seligem Hüftschwung. 90 Minuten Schweiß, Zugaberufe - dann plötzliche Stille, das wars! Während im Foyer weitergetanzt wird, bauen die Jazzbananen die Halle ab, bis 2.30 Uhr erstrahlt die BAZ-Halle wieder in alter Schönheit. Die Füße fühlen sich an wie 2000 Gramm Halbundhalb. Schnell ein Taxi: im "berlin" spielen noch "Los Reyes del K. O." Oder nicht? Banges Erwarten, dann Erleichterung: im "berlin" steppt noch der Bär. Eine ganze Kneipe hüpft nach den Klängen der spanischen Bluesbarden. An der Bar zwei Feierabend-Whiskys und auf dem Weg ins Buntkarierte sagt die Sonne "Guten Morgen". Fotos: Geert Maciejewski |
Quintet Jean-Paul: Gabriel Coburger |
Quintet Jean-Paul |
Quintet Jean-Paul: Matthäus Winnitzki |
Quintet Jean-Paul: Ken Norris |
Quintet Jean-Paul: Ken Norris |
Quintet Jean-Paul |
Quintet Jean-Paul |
the felas |
the felas: Jan Galega Brönnimann |
the felas: Lisette Wyss |
the felas: Rich Fonje |
the felas: Dominik Alig |
the felas: Bernhard Haeberlin & Rich Fonje |